Als Marc und ich im Flieger saßen meinte er kurz vor dem Landen ganz aufgeregt zu mir „Warte, bis sie sagen, WELCOME TO MIAMI!“
Ich dachte noch: „okay.. Was soll daran so besonders sein?“
Doch in dem Moment, als die Durchsage dann kam, wusste ich ganz genau, was er meinte: Miami liegt ein Zauber inne.

Miami ist dann also für die nächsten zwei Wochen unser „zuhause“
Ja, es gibt schlimmeres! 😛
Ich war ganz aus dem Häuschen, als wir den Flughafen verließen, mir die warme Luft um die Ohren brauste und wir vor unserm blauen Mustang Cabrio standen, den wir uns für die Zeit gemietet hatten. 

Wenn Amerika, dann richtig Amerika! Und dazu gehört einfach auch ein Mustang!

1.Tipp:

Buche das Mietauto schon von Deutschland aus.
Wir haben über Sixt gebucht. Die hatten den besten Preis und das tolle war, wir konnten über die Autovermietung ein Handy mit unbegrenztem Datenvolumen mitbuchen. So mussten wir uns keine Prepaidkarten kaufen oder waren auf Wlan angewiesen. Wir konnten uns ganz einfach mit unseren deutschen Handys in den Hotspot einwählen und hatten immer und überall Internet! 

Das einzige Problem mit dem Cabrio war unser Gepäck.
Um die zwei großen Koffer ins Auto zu bekommen, hieß es erst einmal, Verdeck auf und die Koffer wie bei Tetris stapeln (das hört sich jetzt an, als hätten wir zig Koffer dabei gehabt. 🙂 Es waren zwei große und ein Handgepäckkoffer, aber der Kofferraum war mini-mini. 

Und dann gings endlich los. 

Mit dem offenen Cabrio durch die Wärme und die Sonne nach Downtown in unsere AirB’n’B Wohnung. 

2. Tipp: 

Miami ist schweineteuer und die Hotelzimmer sind noch teurer. Schaut deshalb unbedingt bei airbnb. Dort gibt es so gute, schicke Wohnungen, in tollen Gegenden.
Wir haben einen Monat vorher geschaut und eine klasse Wohnung gefunden. Am Festland direkt am Meer und mit Blick auf Miami Beach. Das Haus hatte einen eigenen Pool mit Sonnendeck und ein Fitnessstudio. 
Das gehört zu Miami dazu. Fitness! 

Ich bin ein Fan davon, wenn ich in fremden Ländern oder Städten bin, verschiedene Restaurants, Cafés und Bars auszuprobieren und so noch mehr vom Flair, dem Land und Leuten aufsaugen zu können. 
Aus diesem Grund war es für mich auch überhaupt nicht schlimm, dass wir kein Frühstück oder Halbpension etc hatten. 

So haben wir unglaublich viel ausprobiert und geschlemmt wie die Könige!!
Vom gesunden Avocado Toast bis hin zu Pizza, Burger und Bier! Und vor allem Rippchen…. Oh mein Gott, wenn ich nur daran denke läuft mir das Wasser im Mund zusammen…… 

Meine Top5 Restaurants und Cafes in Miami findetst du hier! 

Miami ist eine so zur Freude-ansteckende Stadt.
Durch die viele Sonne ist man automatisch gut drauf. Dass die Amis dich auch immer und überall grüßen und dich fragen, wie es dir geht, hebt deine Laune nochmals mehr. (Selbst wenn es nur oberflächliches Geplänkel ist, tut es trotzdem gut 🙂 )
Und als Marc und ich eines Abends vom Hafen zurück in unsere Wohnung liefen, uns drei Mädels entgegen kamen und die eine plötzlich im Vorbeigehen zu mir meinte, „You’re so beautiful!“ …. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war ich verliebt in Miami!! (Ich muss zugeben, zuerst habe ich es gar nicht gecheckt und wusste überhaupt nicht, dass sie mich meinten. Bis Marc mich daraufhin wies, ich mich umdreht und alle drei mich anlächelten und mir wunken! So etwas würde es bei uns in Deutschland leider nie geben… )

Nun aber zu meinen Lieblingsorten und Must-Sees in Miami:

1. FROST MUSEUM OF SCIENCE



(Vorsicht: Ich meine das neuere in Downtown!!) 
In diesem Museum wurde ich wieder zum Kind. Es ist kein klassisches Museum, so wie wir es kennen. Es war mehr eine Erlebniswelt auf mehreren Stockwerken. Vom Planetarium bis hin zu einem riiiiiesen Aquarium, es war absolut genial!
Da schwamm das kleine Seepferdchen neben Nemo, die bunten Korallen luden zum Träumen ein. Ich hab mich ein wenig gefühlt wie Arielle.
Mein absolutes Highlight war das: WOW!!! Einfach nur WOW!!

Mein Tipp:
Geht unbedingt unter der Woche hin, dann seid ihr fast allein. Am Wochenende ist hier die Hölle los!


2. WYNWOOD

Ich wollte unbedingt nach Wynwood! Ich hab mich im Vorfeld viel über Miami informiert und in jedem Artikel fand ich „Wynwood“. Ich wollte mir also selbst ein Bild von dem viel umworbenen kunterbunten Hippieteil Miamis machen. 

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen:
Ein später Nachmittag/früher Abend sollte reichen, dachten wir uns und so war es auch. 

Es war super schön anzusehen, mit was für einer Liebe und mit welchem Talent hier Hauswände, und Mauern von Künstlern bemalt worden sind. Aber es ist auch, um ehrlich zu sein die Tourihochburg Miamis.
Du siehst überall Instagramer, die alle die gleiche Pose vor der gleichen Wand machen und für ein Foto musst du unglaublich schnell sein. 

Mein Tipp:
Geht entweder sehr früh morgens oder zum frühen Abend dort vorbei. Unter tags ist es dort kaum auszuhalten, was Menschenmassen angeht. 

Und vor allem, sei kreativ, was Fotos angeht 😛 

3. LINCOLN ROAD 

Besuch die Lincoln Road an einem Sonntag!
Die Läden sind geöffnet, du kannst hier fantastisch shoppen und gleichzeitig ist die komplette Straße entlang ein super schöner Künstler-/Trödel-/Flohmarkt. Hier habe ich für meine Lieben ein paar ganz besondere Schmuckstücke als Mitbringsel gefunden!

4. MIAMI BEACH

Ich mochte Miami Beach richtig gerne. Das türkis blaue Wasser, der fast weiße Sand und die bunten LifeGuard Häuschen! Mega!!
Mein Tipp:
Verbinde Miami Beach unbedingt mit einem kleinen Bummel durch das ArtDeco Viertel.
Dort gilt sehen und gesehen werden, aber es super schön!
Und: Unterschätze die Sonne nicht!
Auch wenn in Miami immer ein leichter Wind weht und unterschätze die Sonne nicht! Sie ist so aggressiv. 

5. SHOPPEN

Du kannst in Amerika shoppen bis zum Abwinken!
Es gibt riesige Shopping Malls. Ganze Shopping Dörfer. Vergiss unsere deutschen Outlet Villages. Amerika hat ganze Outlet Cities! 

Wir waren in der Dolphin Mall und in Sawgrass Mills. Es war unfassbar!!  

Mein Tipp/Hinweis:
In Deutschland zahlen wir den Preis, der auf dem Etikett steht. In Amerika jedoch zahlst du das, was auf dem Etikett steht, plus die Steuern!
Das war am Anfang etwas verwirrend für mich. Aber nach ein paar Mal gewöhnt man sich dran. 

Da es mich in Miami mit einer dicken Bronchitis erwischt hat, ich eine knappe Woche im Bett lag und ich dachte, ich habe einen dicken Männerschnupfen, den ich nicht überleben werde, konnten wir leider nicht allzu viel mehr anschauen.
Dabei hatte ich doch eine große Miami Bucket-List. Doch die wird einfach beim nächsten Mal weiter abgearbeitet. 

Denn ich hab mich wirklich in Miami verliebt und freu mich schon jetzt, wenn wir das nächste Mal im Flugzeug sitzen und es heißt „Welcome to Miami!“ 

1 Kommentar

  1. Liebe Anna,
    vielen Dank für den tollen Blogpost und deine Tipps 🙂
    Ich war bisher auch 1x in Miami und es war total schön…
    Wir waren mal auf dem Ocean Drive zum Abendessen und es war auch meeega teuer :-/
    Aber ich würde auch gern nochmal hin und freue mich schon auf´s nächste Mal <3
    Liebe Grüße

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